Augen zu und durch – Hypno-Coaching als ganz persönliche „offsite“-Veranstaltung

Für Führungskräfte und Mitarbeiter gehört der zielgerichtete Austausch in Form von Diskussionen zum akzeptierten und notwendigen Element ihres Arbeitsalltags. Der Zugang zu neuen Lösungen erschließt sich oft nur im Team und im Dialog der Teammitglieder untereinander. Gerade bei kreativen Entwicklungsprozessen, wie z.B. der Strategie- oder Neuproduktentwicklung oder auch Retrospektiven der Zusammenarbeit geht das oft einher mit einem Rückzug aus dem Tagesgeschäft. „offsites“ bieten dem Management den Rahmen ohne Beeinflussung durch das Tagesgeschäft innezuhalten und den Fokus auf drängende Fragen zu richten, um aus Situationen des Stillstands oder des „sich im Kreis Drehens“ zu entkommen.

Und dann gibt es die Situationen, in denen sich Menschen in ihrem beruflichen Kontext auch so einen Rückzugsort wünschen, an dem sie Antworten auf ihre ganz persönlichen Fragen finden.

Nicht immer steht dann ein Ansprechpartner, sei es ein Lebenspartner oder ein eng verbundener Mensch zur Verfügung. In diesen Situationen bietet sich ein Management-Coaching an. Coaching bietet auch für Führungskräfte und Manager die Möglichkeit, in einen geschützten Raum einzutreten und fokussiert an einer Fragestellung zu arbeiten. Dabei können auf ganz vielfältige Art und Weise eigene Ressourcen mobilisiert werden. Einen besonderen Rahmen für eine solche ganz persönliche „offsite“-Veranstaltung bietet ein Hypno-Coaching.

Was ist Hypno-Coaching – Kontrollverlust?

Viele Menschen glauben, dass unter Hypnose ein Kontrollverlust einsetzt, der dazu führt, dass man sich schutzlos ausliefert. Dies ist nicht der Fall. Im Hypno-Coaching, wie im übrigen bei grundsätzlich jeder Form der Anwendung suggestiver Kommunikationsmustern, entscheidet der Klient selbst, ob sie oder er sich auf ein Erleben unter Hypnose einlässt.

Zunächst ist jedes Coaching als eine geführte bzw. begleitete „mentale Simulation“ zu betrachten, bei der eine Klientin oder ein Klient unter Anleitung eines Coaches eine zuvor definierte Fragestellung bearbeitet. Im Hypno-Coaching kommt nun hinzu, dass in gemeinsamer Absprache ab einer bestimmten Stelle im Coaching verstärkt hypnotische Kommunikationsmuster, also Suggestionen, eingesetzt werden.

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Was hier so abstrakt klingt, ist im Kern ein besonders bewusstes Erleben von Gedankenwelten im Zustand eines zuvor herbeigeführten Zustands einer willkommen geheißenen Entspannung. Wenn Sie mögen und es Ihnen jetzt möglich ist, schließen Sie für einen Blick die Augen und denken an Sie an den schönsten Moment ihres vergangenen Urlaubs. Wo sind Sie da gerade gedanklich? Welche Geräusche hören Sie? Welche Empfindungen und vielleicht sogar Gerüche und Gefühle nehmen in diesem Moment wahr?

Hypnose funktioniert bei mir nicht, wirklich!

Viele Menschen konstruieren bei der eben ausgesprochenen Einladung Erinnerungen und beschreiben Bilder, Geräusche und/oder andere Empfindungen, die sie im Augenblick der angeforderten Erinnerung erleben. Wenn es Ihnen auch so gut geht, dann gehören auch Sie zu dem Personenkreis, der empfänglich ist für ein Erleben in Trance und der damit in der Regel auch hypnotisierbar ist.

Falls Sie noch Zweifel an ihrer Kompetenz haben in den Zustand der Hypnose gelangen zu können, fragen Sie sich bitte folgendes: Neigen Sie zu Tagträumen oder sind Ihnen Situationen bekannt, in denen Sie Raum und Zeit vergessen können, gleich einem Kind, dass ganz vertieft ist in sein Spiel? Wenn Sie nur einer dieser Fragen mit ja für sich beantworten können, dann sind Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch hypnotisierbar!

Können ist nicht Wollen

Fast jeder Mensch kann in Hypnose gelangen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass es auch gewollt ist. Niemand kann gegen seinen Willen hypnotisiert werden. So gesehen ist jede Hypnose immer auch eine Selbst-Hypnose! Wenn Sie nicht in Hypnose gehen wollen, dann passiert dies auch nicht. Genauso wenig verharren Sie auch nicht in einer Hypnose, wenn Sie es nicht wollen. Sie können jederzeit aussteigen! Gelegentlich entsteht bei Show-Hypnosen hier ein anderer Eindruck.

In Show-Hypnosen begeben sich Menschen freiwillig auf eine Bühne und wollen in der Regel etwas Außergewöhnliches erleben. Die Bühnen-Hypnotiseure finden dann Menschen vor, die besonders empfänglich sind, für ihre oft nicht unumstrittenen Suggestionen. Auch für diese Form der Hypnose gilt: Jeder Mensch, der auf Bühne eines Show-Hypnotiseurs steht, muss die auch Hypnose wollen.

Hypno-Coaching nur mit Vorgespräch und Einverständnis

Im Hypo-Coaching werden hypnotische Kommunikationsformen und suggestive Sprachmuster verwandt. Ob diese zur Anwendung kommen hängt dabei davon ab, wie das Vorgespräch abläuft. Im Zuge der Auftragsanbahnung klären Klient und Coach neben der Zielrichtung des Coachings auch die Begleitumstände ab. Hieraus ergibt sich für den Coach, ob ein Coaching an sich und ein Hypno-Coaching möglich und sinnvoll sind.

Ein Coaching bringt Erkenntnisgewinn

Ein Coaching bringt immer einen Erkenntnisgewinn mit sich, ob nun mit oder ohne Verwendung hypnotischer Sprachmuster. Gemeinsam stimmen sich Klient und Coach über die eingesetzten Methoden ab. Der „kritische“ Faktor in uns hat oft eine feste Vorstellung davon, in welche Richtung eine Reise geht. Und unser Verstand will zu dem immer Recht bekommen. Manchmal ist es gut, wenn diese Komponenten für einen Augenblick in den Hintergrund treten dürfen und wir im Geiste und auf der Gefühlsebene neue Pfade betreten und Neuland entdecken dürfen. Hypno-Coaching ist hier ein sehr wirkungsvolles Vorgehen.

Probieren Sie es einmal aus!

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